
Jane Rumball
Rower :: Canada Rowing
Wird Ruderstar Rane Rumball nach den drei wichtigsten Dingen in ihrem Leben gefragt, braucht sie nicht lange um zu überlegen: “Gott, mein Mann und meine Familie.”, so Jane. “Rudern und Unterricht nehmen zwar viel meiner Zeit in Anspruch, aber ohne diese drei Dinge würde mein Leben wenig bedeuten.
Dies sind vielleicht andere Prioritäten als man von einer Frau mit goldener Weltmeisterschaftsmedaille und Medaillenpotential für die Olympischen Spiele von Peking 2008 erwarten würde.
Jane versteht ihre Familie als notwendige Unterstützung. “Meine Familie kannte mich bevor ich ein Athlet wurde und wünscht sich, dass ich ein glückliches und erfülltes Leben führe. Mein Mann möchte, dass ich die Talente, die Gott mir geschenkt hat einsetze.”
Gott war nicht immer so bedeutsam in Janes Leben, aber in ihren ersten Jahren am College kamen die Scheidung ihrer Eltern, eine gescheiterte Beziehung und zerplatzte Ruderträume zusammen und ließen Jane mit einem Gefühl der Leere und Verzweiflung zurück. Während sie mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen hatte, bemerkte sie eine andere Ruderathletin, die vom Team ausgeschlossen wurde und doch nicht entmutigt schien.
“Ich konnte nicht verstehen, wie sie von diesem Frieden und dieser Hoffnung erfüllt sein konnte, die außer meiner Reichweite schienen.”, sagt Jane heute.
Während Jane sich noch unklar war, was sie in ihrer Teamkameradin entdeckt hatte, half ihr ein weiterer Freund das Ganze von einer neuen Perspektive zu sehen: “Jemand von Athletes in Action erklärte mir, dass Jesus Christus für meine Sünden gestorben ist und dass ich wahre Hoffnung haben durfte”, so Jane. “Ich entschied mich daran zu glauben und mein Leben veränderte sich dramatisch. Später fand ich heraus, dass die Teamkameradin (die vom Team ausgeschlossen worden war) ihr Vertrauen auch in Jesus gesetzt hatte und plötzlich hatte alles Sinn.”
In den darauf folgenden bekam Janes Leben einen neuen Sinn. “Ohne diese Hoffnung, ohne zu wissen, dass Gott mich liebt und einen Plan für mein Leben hat, hätte ich ein bedeutsames Leben schon längst aufgegeben.”, reflektiert sie heute.
Sie kann nun ohne Angst auf die Olympischen Spiele 2008 hinarbeiten, mit der Gewissheit, dass ihre Wettkampfergebnisse wenig im Vergleich zu den wirklichen wichtigen Dingen in ihrem Leben bedeuten.
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